Kokos-Pfannkuchen mit buntem Belag

Früher – als in der Zeit, bevor ich meine Ernährung auf Low Carb umgestellt habe – hab ich nie gefrühstückt. Oder zumindest eher selten. Wenn, dann irgendwo einen unsäglichen Starbucks-Kaffee unterwegs. Oder an einem guten Tag mal einen Apfel – natürlich auch unterwegs.

Vom Morgenfaultier…

Dabei hat sich meine Mutter in meiner Kindheit redlich Mühe gegeben, mich zur Frühstückerin zu erziehen. Ohne Frühstück wurde nicht außer Haus gegangen. Klappte in der Grundschulzeit noch super, wurde mit der Realschule dann immer ein Kampf. Und zu Abi-Zeiten haben wir uns dann auf eine Tasse Tee oder Kaba geeinigt. Wurde auch in meiner Lehrzeit nicht besser. Auch nicht in der Zeit danach…

Ich gehörte zu jener Faultierrasse, die morgens einfach länger liegen bleiben wollte. Jede Minute im Bett war eine wertvolle Minute.

… zum Frühaufsteher

Nun, das hat sich aber geändert – ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich brauche nun weniger Schlaf. Oder bin morgens fitter. Aber im Hause G ’n L wird nun tatsächlich eine halbe Stunde früher aufgestanden – um gemeinsam zu Frühstücken. Hätte man mir das noch vor einem Jahr versucht zu erklären – meine Erwiderung wäre ein müdes Lächeln gewesen.

Gemeinsame Zeit mit den Liebsten ist etwas wichtiges – ihr glaubt gar nicht, wie viel Motivation und Kraft es geben kann, einen gemeinsamen Start in den Tag zu haben. Oder auch einfach mal in der Früh, vor dem Stress des Tages einfach Zeit zur Besinnung zu haben. Sich innerlich zu wappnen und einfach in Ruhe seinen Kaffee oder Tee zu genießen. Eine halbe Stunde kann sich doch jeder abzwacken.

Von wegen genießen – mittlerweile genieße ich auch meist ein Frühstück. Weil ich merke, dass es mir gut tut und mich mit Kraft für den bevorstehenden Tag versorgt. Immer öfter höre ich, dass Frühstücken nach dem Low Carb Prinzip fürchterlich schwierig und eintönig ist. Ich habe das Gefühl, bei manchen geht die Fantasie bis zu Rühreiern mit Speck – und nicht weiter. Also ganz ehrlich! Nichts gegen Rühr- oder Spiegeleier, und auch Speck ist ziemlich geil, aber es gibt so viele andere tolle Frühstücksideen!

Gut, zugegeben, ganz ohne Ei kommt auch dieses Rezept nicht aus – aber so kommen sie in einem ganz neuen Gewand daher.


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Kokos-Pfannkuchen mit buntem Belag
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
Person
Zutaten
Für den Wrap
Für den bunten Belag
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
Person
Zutaten
Für den Wrap
Für den bunten Belag
Anleitungen
  1. Die Eier, das Kokosmeh, den Frischäse und das Mineralwasser miteinander verrühren.
  2. Das Kokosöl in einer beschichteten Pfanne schmelzen lassen. Wenn das Öl heiß genug ist, den Teig vorsichtig in die Pfanne gießen. Der Teig reicht für einen Pfannkuchen aus.
  3. Warten, bis der Pfannkuchen auf der Oberseite gestockt ist, dann vorsichtig wenden und nochmals für 3 Minuten auf der anderen Seite braten.
  4. Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller gleiten lassen und mit dem Salat, der Paprika, der Gurke und den Tomaten belegen.
  5. Den Pfannkuchen mit dem Gemüsebelag mit dem Apfelessig und dem Olivenöl besprenkeln, wenn nötig ein wenig Salzen und Pfeffern.
  6. Den Schinken in Röllchen oder in Fächern auf den Pfannkuchen mit dem Gemüse setzen und schon kann man das Frühstück genießen!
Rezept Hinweise

Wer sagt es denn - ein leckeres Frühstück!

Man kann es ganz klassisch mit Kaffee oder Tee genießen - Hardcore-Ketarier genießen einen Butter-Kaffee dazu 🙂

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